Projekte im Schuljahr 2019/20

Wir schauen kritisch auf das Thema Umwelt und Energien

Dazu gibt es in jeder Klasse 4 Thementage

1. Schüler wiederholen noch einmal die Mülltrennung
2. Schüler besuchen das Phantechnikum in Wismar
3. Schüler beschäftigen sich mit Platik in den
Weltmeeren
4. Schüler lernen erneuerbare Energieformen kennen

Wir laufen gegen den Hunger auf dieser Welt-Wir laufen für den Tschad

Der Tschad ist geprägt von Armut, einer instabilen Regierung und einer schwierigen humanitären Lage. Auch Naturkatastrophen tragen zur Not bei: Die Menschen in der trockenen Sahelregion leiden zwischen den Ernten regelmäßig unter Mangelernährung und unsicheren Versorgungsbedingungen. Insbesondere die Bevölkerung der Region Lake, die an den Tschadsee grenzt, kann aufgrund der Sicherheitslage und des äußerst schwierigen Zugangs nur schwer mit Hilfsgütern erreicht werden.

Das Projekt "Aktion gegen den Hunger" hat fast 40 Jahre Erfahrung in Notsituationen, die durch Konflikte, Naturkatastrophen und chronische Ernährungsunsicherheit entstanden sind. Die Hilfsorganisationen "Lauf gegen den Hunger" gehört zu den international führenden Hilfsorganisatoren im Kampf gegen Mangelernährung, um notleidende Menschen mit Nahrung zu versorgen, ihre Lebensgrundlagen zu sichern und um Trinkwasser und sanitäre Einrichtungen bereitzustellen. Mit ihrem Hilfsprogrammen erreichen sie Jahr für Jahr mehr als 20 Millionen Menschen.
Sie kamen zu einem Projekttag in unsere Schule, um unsere Schulkinder über Ursachen, Ausbreitung und Behandlung von Mangelernährung zu informieren. Sie berichteten von ihrer Arbeit in den Projektländern und wie wir selbst weltweit aktiv sein könnten.
Anschließend suchten sich die Schülerinnen und Schüler Laufpaten, die sie bei ihrem Einsatz für Menschen in Not unterstützten. Pro gelaufener Runde sicherten die Paten den Kindern einen festen Spendenbetrag zu.
Am Freitag, dem 30. August war es dann so weit. Die Kinder kamen mit ihren Eltern und Laufpaten in die Schule. Die Runde war bereits abgesteckt und so konnte es nach einem tollen Gruppenbild und einer kleinen Erwärmung auch schon los gehen. Zunächst starteten die Läufer der ersten und zweiten Klasse. Der Zeitrahmen betrug 30 Minuten und eine Runde hatte eine Länge von knapp 400 Metern. Auch kleine Kita- Geschwisterchen rannten mit. Und dann liefen und liefen und liefen....die Kleinen Runde um Runde. Die Eltern und Sponsoren staunten nicht schlecht, wie ausdauernd doch ihre Sprösslinge rannten. So mancher Laufpate schaute nachdenklich in die Geldbörse, ob er auch genügend Spendengeld eingepackt hatte. Dann nach zirka einer halben Stunde wurde gewechselt. Die Erst- und Zweitklässler erhielten zum Dank ein erfrischendes Eis und die "Großen" starteten. Hier gab es zwischen zwei Jungen der vierten Klasse noch einen internen Wettbewerb. Wer schafft mehr Runden? Aus meiner Sicht haben beide gewonnen. Auch drei junge Väter legten die Strecke mit ihren Babys im Kinderwagen zurück. Da gab es natürlich extra Beifall von den Fans an der Strecke. Auch die Dritt- und Viertklässler zeigten ihre Ausdauer und Zähigkeit Runde um Runde. Am Ende zeigten alle Kinder trotz Hitze viel Ehrgeiz und heizten die Spendenbereitschaft tüchtig an. Knapp 3000,00 € wurden so erlaufen. 2/3 des Geldes erhalten arme Familien im Tschad. Davon können nun 45 Ziegen für Familien gekauft oder 80 Kinder mit Aufbaunahrung versorgt oder 6 Sanitäranlagen aufgebaut werden. 1000,00€ bleiben an der Schule und können für verschiedene Projekte genutzt werden. Ein Dank an alle Läufer und Sponsoren.

Familienwandertag

Hinaus in die Natur

Bereits im Frühjahr keimte die Idee nach einem Familienwandertag rund um den Friedrichsmoorscher Wald in den Köpfen der Eltern auf.
Der Schulverein der Grundschule Wöbbelin nahm diesen Gedanken auf und organisierte gemeinsam mit Rolf Schubring, Förster und Waldpädagoge beim Forstamt in Friedrichsmoor, den Familientag.
Bei sonnigem Altweiberwetter fanden sich Schüler mit ihren Eltern, Geschwistern und Großeltern am Forstamt ein. Inzwischen waren bereits 5 verschiedene Stationen im Wald aufgebaut und warteten auf die großen und kleinen, jungen und reifen Wandersleuten.
So begann jede Gruppe an einer anderen Station mit ihrer Tour. Die Erstklässler musste schon nach einigen Metern 11 verschieden Dinge finden, die nicht in den Wald gehörten.
Ganz wie kleine Detektive fanden sie schnell den Müll, den wir als Menschen leider in den Wald werfen. Danach ging die Wanderung weiter. Nach einigen Minuten später wurde von den Waldgästen eine sportliche Leistung abverlangt. Wie weit kann ein Waldtier springen und wie weit kommt ein Menschenkind? Nicht nur die Kinder hatten hier viel Spaß, auch die Erwachsenen testeten ihre Sprungkraft. So gab es am Ende viele Füchse und Hasen.
Schnellen Fußes ging es dann zum Zapfenzielwurf. Was zunächst ziemlich einfach aussah, war doch ganz schön schwer. An den Stationen 4 und 5 wurde Wissen über Bäume und Tiere des Waldes als Teamaufgabe gemeistert. Nicht nur interessant und wissenswert für die Schüler und Eltern waren die Spuren, das Fell, sondern auch die Tierlosungen.
Nach rund 90 Minuten Familienwanderung trafen sich alle Gruppen am Forstamt wieder.
Hier gab es zum Abschluss eine knusprige Grillwurst und viele nette Gespräche.
Eine herzliches Dankeschön an Herrn Rolf Schubring für die Mitorganisation und Durchführung der verschiedenen Stationen am Familienwandertag. So hat allen Wanderern die Waldtour Spaß gemacht.